Swells, Punk! POP!

Von Konzeption und Herstellung

zu Herstellung von Konzeption, 

einfach mal anders rum, 

ein paar Unfälle einbauen, 

Rebellion und nostalgische Gedanken nicht vergessen, 

immer autobiographisch bleiben, 

echt und reell

hinein in die Öffentlichkeit

wagen!

 

 

biographische Skizzen, neu erdachte Spracheinheiten1 werden zu Bildeinheiten, verbunden oder bestehen unabhängig und unbehindert als reiner Denkanstoss. Sie alle führen jedoch zu einer intimen, höchstpersönlichen Konzeption von ausgewählten Begriffen. Sie setzen das gültige, inhärente Konzept voraus, infiltrieren und verwandeln jenes (alphabetical PUNKS) und weiten es innerhalb eines folglich « angeschwollenen »! Bildraumes aus.

diese biographischen Wesenseinheiten werden voller Lust die dieses Wagnis mit sich bringt, herausgepoppt!

 

der Umgang mit diesen sprachlichen Aspektwendungen wird oft im Fluss der Malerei weitergesponnen und ergibt so den gesamten erweiterten Sprach - und Bildraum (Swells). 

mittels Aphorismen werden oft paradoxale Aussagen gesucht, gelegent-lich auch Antithesen, um eine Idee zu unterwandern, und so führt das eine zum andern:

Essay2

Swells, Punk! POP!

 

vorab sei gesagt3

dass keine einheitliche Theorie von Begrifflichkeit aufgezeigt wird. 

auch handelt es nicht von einer Kritik an bestehenden Ideen zu Begriffen und deren Gebrauch im Umgang mit Sprache in Theorie und in ihrer übersetzter, strassenfähiger Anwendung.

es werden Anmerkungen aufgezeigt, hin zu einem Denken, dass Bildlichkeit verlangt!

dieser vielbeschriebene und immer wieder verwendete Begriff (der Bildlichkeit) wird durch mehrere, vielseitige Begrifflichkeiten infiltriert PUNK!, aufgelöst POP! und neu erwachsen SWELL.

 

so werden sicherlich Gemeinsamkeiten, Allgemeinplätze und andere Kenntnisse  und Informationen sich überschneiden, verdecken oder gänzlich vergessen bleiben… 

auch ein Fehlen von argumentativer Auseinandersetzung wird sich offenbaren, ein Weglassen von « radikalen » Rundumschlägen unter einem diskursiven Deckmantel, da sich jene vornehmlich als hinderlich erweisen.

mit Bewusstheit eingeleitet, intenioniert geht es nicht um ein Überzeugen als vielmehr um ein Erlauben in einen Denkfluss einzutauchen, der sich ursprünglich in Bildwelten bewegt und ausbreitet, eine Einladung zum subjektiven, partizipatorischen4 Denken, Träumen und Handeln.

1   Satz, mindestens 2 Worte, zu einer Einheit zusammengeschlossen

2   auch ein Kennzeichen des Essays, des „großen Bruders“ des Aphorismus, der Übergang zwischen beiden ist fließend.

3  « Vorab sei gesagt » der Titel eines photocomposits #ZUNDER! #photo-chunks

4  Teilhaben nicht ausschliesslich im Sinne mit andern Denkern,  sondern sich in Verbindung setzen mit dem eigenen Denken und Handeln, das verloren ging, schläft oder sonst wo abgeblieben ist, mit Lust und Intelligenz sich selber zurückerobern!

© all words by denise lasagni à Marseille octobre 2019​